Kirchen

Abt Gerbert Castus

Von Visbek aus leitete der Abt Gerbert Castus um das Jahr 800 n. Chr. die Christianisierung der hier ansässigen Sachsen ein. Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges war Visbek, bis auf eine kurze Ausnahme im 16. Jahrhundert, fast ausschließlich katholisch geprägt. Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges kamen sehr viele Flüchtlinge und Vertriebene aus den damaligen deutschen Ostgebieten in die Gemeinde Visbek. Viele dieser Heimatvertriebenen waren evanglisch. Im Laufe der folgenden Jahre, auch bedingt durch die sehr stark angestiegene Nachfrage nach weiteren Arbeitskräften (Wirtschaftswachstum), haben sich im Gemeindegebiet von Visbek auch Angehörige weiterer Glaubensgruppen niedergelassen.

Mit Stand vom 31.12.2013 ergibt sich folgender prozentualer Anteil:

  • katholisch       72,98 %
  • evangelisch     13,56 %
  • sonstige          13,46 % 

In der Gemeinde Visbek gibt es die katholsche Kirchengemeinde St. Vitus mit den beiden Kirchen "St. Vitus" in Visbek und "St. Antonius" in Rechterfeld, sowie die evangelisch-lutherische Kirchegemeinde mit Ihrer "Emmaus Kirche" in Visbek.

Nachfolgend geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über diese drei Visbeker Kirchen.

 

St. Vitus Kirche

St. Vitus Kirche Visbek
Foto: Nath

St. Vitus-Kirche Visbek

Die Kirche St. Vitus in Visbek wurde in der Zeit von 1872 bis 1876 durch den münsterschen Architekten und Dombaumeister Hilger Hertel im neugotischen Stil erbaut. Sie ist nachweislich die siebte Kirche am selben Platz. Die erste Kirche, eine kleine Holzkirche mit den Außenmaßen von ca. 6 x 9 m, stammt aus der Zeit um 800 n. Chr. Der sakrale Innenraum der heutigen Kirche hat einen Innenraum von 30,50  x 22 m. Die Länge des Chores beträgt 13,30 m. Inkl. der Plätze auf dem Orgelboden bietet die Kirche  etwa 800 Gläubigen einen Platz.

Wollen Sie mehr über dieses imposante, bereits vom weitem sichtbare Kirchenhaus erfahren, dann nehmen Sie Kontakt zu einem der Gästeführer in der Gemeinde Visbek auf.

 

St. Antonius Kirche

St. Antonius Kirche Rechterfeld
Foto: Nath

St. Antonius-Kirche Rechterfeld

Der Grundstein zu dieser Kirche wurde am 24.04.1901 gelegt. Zu dieser Zeit gehörten die Bauerschaften Rechterfeld und Bonrechtern noch zur Kirchengemeinde St. Vitus in Visbek. Im Jahr 1926 wurde die Kapellengemeinde Rechterfeld zu einer eigenen Pfarrei erhoben. Im Rahmen der Zusammenlegung einzelner Kirchengemeinden kam die St. Antonius Kirchengemeinde in Rechterfeld im Jahr 2005 wieder zurück nach Visbek. Die Kirche in Rechterfeld wurde, wie die Kirche in Visbek, im neugotischen Stil errichtet und bietet ca. 350 Gläubigen einen Sitzplatz.

Wollen Sie mehr über diese Kirche und ihre kurze wechselvolle Geschichte erfahren, dann nehmen Sie Kontakt zu einem der Gästeführer in der Gemeinde Visbek auf.

 

Emmaus Kirche

Emmaus Kirche Visbek
Foto: Nath

Emmaus Kirche Visbek

Die Emmaus Kirche ist die zweite evangelische Kirche in der Gemeinde Visbek. Die erste Kirche, eine "Bartningsche Diaspora-Kirche" wurde im Dezember 1953 aus Spenden amerikanischer evangelischer Christen errichtet. Es handelte sich hierbei um eine Fertigbaukirche. Die Kirche tat bis 1998 ihren Dienst. Sie wurde  durch die jeztige Emmaus Kirche ersetzt. Die alte Kirche wurde abgebaut und in Sudargas, Litauen, wieder aufgebaut. Zur evangelischen Kirchengemeinde gehören die  ev. Christen aus der Gemeinde Visbek und aus Langförden.

Wünschen Sie nähere Einzelheiten, dann nehmen Sie Kontakt zu einem der Gästeführer in der Gemeinde Visbek auf.

Homepagewww.gemeinsamaufdemweg.de

 

 

 

Kapelle Marienstein Endel

Kapelle Haus Marienstein

Kapelle Haus Marienstein Endel