Wirtschaftsförderung

Gewerbegebiet

Vorrangiges Ziel der Wirtschaftsförderung in der Gemeinde Visbek ist es, die bestehenden Betriebe in der Gemeinde Visbek in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Ansiedlung neuer attraktiver Betriebszweige, einhergehend mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze voranzutreiben und zu fördern. Um diese Vorgaben zu erreichen, werden von der Verwaltung der Gemeinde Visbek ständig Gewerbeflächen zu günstigen Konditionen vorgehalten. Durch die Fertigstellung der Kommunalen Umgehungsstraße sind alle Gewerbegebiete schnellstmöglich erreichbar.

In allen Fragen zur Ansiedlung von neuen Gewerbetreibenden, aber auch zur Erweiterung bereits bestehender Gewerbebetriebe, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns:

Gemeinde Visbek, Herr Reinhold Stukenborg, Goldenstedter Str. 1, 49429 Visbek, Tel.: 04445/8900-28, Mail: stukenborg@visbek.de

 

 

Innenbeleuchtungssanierung in der Benedikt-Schule Visbek

Benedikt-Schule Visbek

In der Benedikt-Schule Visbek wird in der Zeit vom 01.04.2009 bis zum 31.07.2010 die Innenbeleuchtung saniert. In allen Klassen und Fluren werden die bisherigen Beleuchtungskörper durch effizientere Leuchtmittel  mit einer zusätzlichen Tageslicht- und Präzisionssteuerung ausgestattet. Durch diese Erneuerung verspricht sich die Gemeinde Visbek Einsparungen von Energiekosten von bis zu 67 %.

Die Maßnahme wird durch die Bundesrepublik Deutschland gefördert. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Förderkennzeichen: 03KSO146

Beteiligte Partner sind:

1. Projektträger Jülich Forschungszentrum Jülich (PTJ)

2. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

 

 
 
 
Prof. Max Otte
Prof. Max Otte (Mitte) mit Tobias Schulz (links) und Heiner Thölke

"Das ist eine Systemkrise"

BWL-Professor referiet vor Mittelstandsvereinigung

Wesentlich mehr Besucher als angemeldet strömten am 16.06.2009 ins Visbeker Rathaus, wo Professor Max Otte auf Einladung der Mittelstandsvereinigug (MIT) Visbek und Vechta referierte. Otte, Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre und bekennender selbständiger Mittelständler, erläuterte die Ursachen der aktuellen Wirtschaftskrise, die Gründe, warum er sie schon im Jahr 2006 prognostizierte und zeigte Wege auf, welche die Politik seiner Meinung nach einschlagen sollte, um sie zu meistern. Gespannt verfolgten die rund 220 Besucher den Ausführungen des Professors - und honorierten so manche seiner ehrlichen Aussagen mit Gelächter. Alle zehn Jahre, so seine These, gäbe es eine kleine Krise, alle 50 eine große. "Doch in den Büchern der Volkswirtschaftslehre", so kritisierte der BWLer, "komme die nicht vor". Alles spreche über die Krise, nur die Forschung sei davon unbeeindruckt. Ob der Crach 1929, die Südseeblase in England (1720) oder der Tulpenwahn in Holland (1636), die Ursachenlage zur heutigen Krise sei identisch. "Der Wahnsinn hat Methode", so Otte. Die aktuelle Krise basiere auf Fehlern im angelsächsischen System. "Es ist eine Systemkrise". Helfen könne nur soziale Marktwirtschaft. "Die Idee der Wirtschaft als Maschine, in der Wachstum gesteuert wird, ist abenteuerlich. Politik kann nur Rahmenbedingungen schaffen. Wirtschaft machen Unternehmer". Daher sei es die Pflicht der Politiker, mit Unternehmen zu reden - und zwar mit denen vor Ort, mit dem Mittelstand. "Die Kurzarbeit ist wichtig. Betriebe und deren Potential zu erhalten ist der richtige Weg". Doch in Deutschland gäbe es eine Anti-Mittelstandspolitik: Wer autonom handele, werde behindert. "Mittelstand", so Otte "ist nun seit 20 Jahren die Melkkuh der Nation".