Tango Argentino und Geschichten, die das Leben schrieb 23.01.2013

tango

Die Moderatorin des Abends, Frau Dr. Jutta Heyen vom Kulturkreis in Visbek verriet gleich bei der Begrüßung, dass im 19. Jahrhundert auch Menschen aus dem Oldenburger Münsterland nach Argentinien auswanderten, wo der Tango in den Städte am Rio de la Plata einst entstand.
Unter dem Titel "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde" gestaltete das Trio Tanguango gemeinsam mit dem Rezitator Dirk Steinkamp anschließend eine spannende Reise in die faszinierende Welt des Tango Argentino.
Die Vollblutmusiker Dr. Wibke Voigt (Flöte), Dr. Maik Hester (Konzertakkordeon) und Dr. Ulf Müller (Kontrabass) entfachten ein wahres Feuerwerk an Stimmungen.
Im voll besetzten Rathaussaal sprang der Funke schnell auf das Publikum über. Musik und Text bildeten eine elektrisierende Mischung aus Heiterkeit und Melancholie, und einige Tangopaare aus der Region fühlten sich gleich zum Tanzen animiert.
Offen blieb am Ende nur die Frage, wie lang man in der Fremde leben muss, um in der Heimat selbst fremd zu werden.