Reise nach Budapest und Wien vom 11. bis 18.07.2013

Die Visbeker Reisegruppe

Getreu nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“  brach der Kulturkreis der Gemeinde Visbek am 11. Juli schon um 1 Uhr in der Früh zu seiner diesjährigen Kulturreise auf. Unter der Reiseleitung von Frau Annelies Muhle ging es zunächst mit dem Bus nach Düsseldorf, von dort dann mit dem Flieger weiter nach Budapest, zu Ungarns wunderschöner Hauptstadt.
Die Stadt Budapest, die sich in der Landessprache übrigens „Budapescht“ ausspricht, begeisterte die 33- köpfige Teilnehmergruppe von Beginn an. Die Donau teilt die Stadt in zwei Hälften, das bergige Buda und das flache Pest. Einige, im Baustil sehr unterschiedliche, Brücken verbinden die Stadtteile und geben der Stadt damit ein optisch sehr besonderes Flair. Diesbezüglich darf die sehr grüne Margareteninsel nicht unerwähnt bleiben, die sich im nördlichen Teil der Stadt in der Donaumitte befindet.
In  einem sehr abwechslungsreichen und gut geführten Programm überraschte  besonders die Architektur dieser Stadt. Mit dem monumentalen Parlamentsgebäude,  der Matthiaskirche, in der Kaiser Franz-Josef und seine Sisi zum König und Königin von Ungarn gekrönt wurden und der Fischerbastei, von der aus die Gruppe bei allerbestem Wetter einen fantastischen Blick über ganz Budapest hatte, können hier nur ein paar der Prachtbauten aufgezählt werden. „Das kann man eigentlich nicht beschreiben, Budapest muss man selbst besucht haben“, so die einhellige Meinung der Kulturreisenden.  Einen besonderen Charme bekommt die ungarische Hauptstadt abends, wenn die prächtigen Gebäude und die schönen Donaubrücken angestrahlt leuchten. Die Lichterfahrt auf der Donau, die diesen Eindruck erleben ließ, wird für jeden Teilnehmer dieser Reise sicher unvergessen bleiben.
Drei Tage Budapest vergingen wie im Flug.  Am 14. Juli machte sich die Reisegruppe mit dem Bus auf nach Wien. Dem Verlauf der Donau folgend wurde in Bratislava ein ausgiebiger Stopp eingelegt. Wie es sich für einen Kulturkreis gehört, gab es auch in der Hauptstadt der Slowakei eine  gut geführte Stadtbesichtigung. Die Kulturreisenden sind überrascht, welcher Charme auch von dieser Stadt ausgeht,  die mit vielen monumentalen, sehr gut erhaltenen Gebäuden aufwartet.
Voller Eindrücke von Bratislava ging es gegen Abend weiter nach Wien. In ausführlichen Stadtführungen, dem Besuch von Schloss Belvedere und Schloss Schönbrunn zeigte sich die österreichische Hauptstadt  in ihrem eigenen Charme. Die prunkvolle Architektur der Stadt, natürlich auch geprägt durch die sehr bewegte Geschichte, die diese Stadt erlebt hat, ließ die Kulturreisenden immer wieder nur staunen.
Es gab in Wien auch Freizeit für die Gruppe, die  sehr unterschiedlich genutzt wurde. Einerseits entschied man sich für den Naschmarkt an der Wienzeile, der mit kulinarischen Köstlichkeiten aller Nationen ein sehr angesagtes, nicht nur touristisches, Ziel ist. Andererseits waren ein Besuch in der Secession, einem Museum, in dem u.a. der Beethovenfries von Gustav Klimt bestaunt werden kann,  ein entspannender Spaziergang im Stadtpark mit den Denkmälern verschiedener Berühmtheiten, die Spuren von Kaiserin Sisi im Sisimuseum zu verfolgen  oder auch ein ganz genüsslicher Kaffeehausbesuch Favoriten für die Freizeit. 
Als Highlight für den letzten Abend stand ein Konzert in der Wiener Hofburg  auf dem Programm, ein ganz besonderer Ohren- und auch Augenschmaus.