8. Rezitationswettbewerb in Vechta widmet sich Michael Ende 14.11.2015

von links:
stellv. Bürgermeisterin Dr. Christa Kiene-Schockemöhle, Jasmin Styppa (2. Platz), Julia Werth (3. Platz), Svenja Fleischer (Publikumspreis), Franziska Trischler (1. Platz), Visbeks Bürgermeister Gerd Meyer und Ludger Abeln, Moderator und Schirmherr des Abends


Rezitationswettbewerb 2015
Foto: Christian Zündel, Stadt Vechta

Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland

Der 8. Rezitationswettbewerb in Vechta stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Michael Ende. Der Wettbewerb wurde von der Stadt Vechta und der Gemeinde Visbek unter Beteiligung der Universität Vechta durchgeführt. In diesem Jahr fand er am Samstag, 14. November 2015, im Vechtaer Rathaus statt. Er ließ die Zuhörer den deutschen Autor Michael Ende, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 20. Mal jährt, ganz neu und ausdrucksstark erleben. Jeder der 17 Teilnehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Vechta kamen, musste zunächst einen Pflichttext sprechen, und es war für die Jury die aus Sabine Seggelke aus Düsseldorf, Christian Zündel aus Bad Nenndorf und Mitorganisator Prof. Dr. Eberhard Ockel aus Vechta bestand, interessant zu sehen und vor allem zu hören, wie die Kandidat(inn)en auf die seltsame sprachspielerische Zumutung reagierten. Die dann folgenden eigenen Textwahlen der Teilnehmer streuten weit; „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“ waren in Ausschnitten vertreten, aber auch „Der Wunschpunsch“, Gedichte und Erzähltexte aller Art. Das umfangreiche Schaffen des lange in Rom lebenden Autors wurde so Klang. Wieder merkten die Juroren den großen Unterschied in der Ausdrucks- und Gestaltungsqualität der Kandidat(inn)en an. Die Wahl aus den Sprechleistungen des Abendprogramms fiel dem Publikum sichtlich schwer: die Sprecher waren durchweg hervorragend. Ludger Abeln als Moderator sorgte für Schwung und eine lockere Atmosphäre. Er machte es am Schluss bei der Preisverkündung richtig spannend. Alle Preisträgerinnen, namentlich Franziska Trischler aus Freiburg (Preisgeld 1000,00 €), Jasmin Styppa aus Bad Nenndorf (500,00 €), Julia Werth aus Laatzen (300,00 €) und Svenja Fleischer aus Hameln (Publikumspreis 200,00 €) kamen der Bitte um eine Zugabe nach.