Dozent Dr. Heinrich Dickerhoff beeindruckte im Visbeker Rathaus mit irischen Märchen

Dickerhoff
Nach der „Reise in die irische Anderswelt“ im Visbeker Rathaus (v. l.): Bürgermeister Gerd Meyer, Cony Sandvoß, Dr. Heinrich Dickerhoff und die Gruppe „Allerlay Geschray“: Gerhard Koch, Stan Hemken und Miriam Humphreys (Kreismusikschule Vechta)

Die Gruppe „Allerlay Geschray“ aus Vechta sorgte für die musikalische Begleitung
Dozent Dr. Heinrich Dickerhoff (Stapelfeld) und Cony Sandvoß aus Lohne vermittelten auf besondere Art und Weise eine „Reise in die irische Anderswelt“. Bürgermeister Gerd Meyer begrüßte zur Kulturkreis-Veranstaltung im vollbesetzten großen Rathaussaal mit dem Märchenerzähler und Begleiterin Cony Sandvoß  auch die Gruppe „Allerlay Geschray“ aus Vechta, die den Märchenabend mit nachgebauten Instrumenten musikalisch begleitete.

Dr. Dickerhoff erzählte nach einer Ouvertüre von Cony Sandvoß mit ihrer irischen Harfe zuerst die Geschichte vom „Burschen, der keine Geschichte kannte“. Mit der Erzählung aus einer irischen Kneipe verdeutlichte der Dozent ein häufiges Motiv in irischen Märchen, Sagen und Legenden: die Begegnung mit der Anderswelt (Feen). Cony Sandvoß  beeindruckte die Zuhörer/-innen mit der romantischen Geschichte: „Der Tanz mit den Feen“. In Abgründe der männlichen Seele führte Dr. Dickerhoff mit der Erzählung „Das Messer gegen die Welle“; der Dozent betonte: „Es gibt keine echten Märchen, die nett sind!“

Die Zuhörer/-innen bekamen zur Interpretation der akzentuiert und gestenreich vorgetragenen Geschichten, wiederholt spontane Anregungen vom Dozenten. Beim letzten großen Märchen, das Dickerhoff vortrug, handelte es sich um eine mittelalterliche Geschichte, in der 18 Seefahrer während einer drei Jahre dauernden Reise 17 schönen Mädchen begegneten, bevor sie wieder in ihre grüne Heimat nach Irland zurückkehren konnten. „Gebe Gott, dass unsere Reise auch so glücklich endet“, lautete das Fazit von Dr. Dickerhoff. Für ihre überzeugenden Auftritte ernteten die Akteure viel Beifall.

 

Text und Foto: Bernd Koopmeiners