ABBA Review - Open-Air-Konzert

ABBA

ABBA ist Kult. Auch Jahrzehntenach der Auflösung der schwedischen Band begeistert ihre legendäre Musik immer noch die Massen. Das stellte das Konzert der Tribute Band „ABBA Review“ am Freitagabend auf dem Visbeker Rathausplatz eindrücklich unter Beweis.
Das Original bleibt natürlich unerreicht, doch danach streben die sechs Musiker der Coverband auch gar nicht. Sehen sie sich als  „selbst auch Fans“, deren Musik eine Hommage ist an die große schwedische Popgruppe.

Hinter „ABBA Review“ steht eine Formation aus professionellen Musikern, die bei ihren Live-Auftritten besonders um Authentizität bemüht ist. Die schrillen Kostüme und Frisuren der 70er Jahre, die durchchoreografierte Performance auf der Bühne und nicht zuletzt due straken Stimmen der ausgebildeten Sängerinnen – alles ist nah dran am großen Vorbild. Zur Combo um Bandleader, Sänger und Gitarrist Steve H. Stevens als „Björn“ gehören Sängerin Lidia Lingstedt („Agnetha“) und Isabell Classen („Anni-Frid“) sowie Christof Fiedler als „Benny“ am Piano. Im Hintergrund geben Schlagzeuger Wosch Cutter und Bassist Lee Romeo den Rhythmus vor. Mit „Waterloo“, dem Song, mit dem die schwedische Band vor über 40 Jahren den Grand Prix d`Eurovision de la Chanson gewann, gelang „ABBA Review“ ein fulminanter Auftakt in eine mitreißende Revival Show. „Wir machen eine Zeitreise mit euch“, versprach „Anni-Frid“ dem begeisterten Publikum und stimmte es für „Honey, Honey“ gleich zum Mitsingen ein. Mot „SOS“, „Mamma Mia“ und „Knowing Me, Knowing You“ folgten weitere unvergessliche Hits der Kultband. Für die Ballade „Fernando“ tauchte der Visbeker Rathausplatz in ein Lichtermeer aus zuvor verteilten Wunderkerzen.

Die Zuschauer sagen und tanzten und ließen sich begeistert mitreißen, bis nach fast drei Stunden und diversen Zugaben das obligatorische „Thank You For The Music“ erklang und das gelungene Konzert dann beendete.

Text: Sandra Ischen-Lange