Plattdeutsch-Visite in Kindertagesstätten und Schulen

Erwin Stubbe und Antonius Mönnig setzen sich für plattdeutsche Sprache ein

Plattdeutsches Material für Kindertagesstätten
Übergabe des Materials in der Erich-Kästner-Schule: Fachbereichsleiterin Rita Espelage (links), Erwin Stubbe (2. von rechts) und Antonius Mönnig (rechts). Foto: Gemeinde Visbek

Plattdeutsch-Kalender, plattdeutsche Projekte und Plattdeutsch-Spiel – so lautete der Themenkatalog, den Visbeks Plattdeutsch-Beauftragter Erwin Stubbe kürzlich in den Visbeker Kindertagesstätten und Schulen abarbeitete. Gemeinsam mit Antonius Mönnig, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Visbek, suchte er die Einrichtungen auf, um sich über plattdeutsche Inhalte auszutauschen. Stets mit im Gepäck: der Plattdeutsch-Kalender der Lohnerin Hildegard Tölke.

Dass Plattdeutsch trotz voller Stundenpläne im Schulunterricht eingesetzt werden kann, unterstrich die Grundschule Hagstedt-Erlte. Schülerinnen und Schüler begrüßten die Gäste mit einem plattdeutschen Lied und Gedicht. „Der Kalender ist für die Plattdeutsch-Arbeit eine große Hilfe“, machte Schulleiter Werner Burwinkel deutlich.

Dies gelte aber auch für das plattdeutsche Merkspiel „Mark di dat!“ sowie für das Heftchen „Lüttke Muus“, berichtete Rita Espelage, Fachbereichsleiterin der Erich-Kästner-Schule. „Mark di dat" soll in erster Linie einen Anlass für Kinder schaffen, sich der plattdeutschen Sprache spielerisch zu nähern und auch Platt zu sprechen. „Wir wollen in den kommenden Jahren gern weitere Unterstützung zur Förderung des Plattdeutschen gewähren“, versprachen Erwin Stubbe und Antonius Mönnig den besuchten Kitas und Schulen.