• Gemeinde Visbek

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


Wachstum, Wandel und Fortschritt sind Schlagworte, die die Gemeinde Visbek seit vielen Jahren begleiten. Auch das abgelaufene Jahr knüpft nahtlos daran an.


Zahlreiche Projekte wurden 2018 umgesetzt. Dazu gehört die Fertigstellung des Heilpädagogischen Kindergartens des Andreaswerks. In ihm haben zwei heilpädagogische Gruppen sowie eine Regelkindergarten- und eine Krippengruppe Platz. Im Obergeschoss befinden sich sieben Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung. Im Umfeld wurde ein Parkplatz mit sieben Stellflächen geschaffen. Zudem wurde das Haus der Bildung und Familie fertiggestellt, in dem die Kreisvolkshochschule Vechta eine Außenstelle hat und in das das Familienbüro der Gemeinde Visbek eingezogen ist.


Prägend war im Frühjahr die feierliche Eröffnung des ArchäoVisbek. Seit der Einweihung Anfang Mai haben bereits etwa 1700 Interessierte den Weg in das historisch-archäologische Informationszentrum an der Rechterfelder Straße 1 gefunden. Als Besucher hat man das Gefühl, mitten in einer Ausgrabung zu stehen. Zu sehen gibt es u. a. Funde aus den archäologischen Grabungen der vergangenen Jahre in Visbek, wobei zu den Höhepunkten zweifellos das in den Boden eingelassene Pferdegrab gehört. Mein Dank gilt hier insbesondere den Ehrenamtlichen des Heimatvereins Visbek, die sich mit viel Engagement um das Archäo kümmern und ihr Wissen bei Führungen an die Besucherinnen und Besucher weitergeben.


Andere Projekte wie die Sanierung der Schwimm- und Sporthalle sowie der Benedikt-Schule wurden fortgesetzt oder begonnen. Zudem hat sich bei der Dorferneuerung Rechterfeld sehr viel getan. Die Dorfstraße wurde erneuert sowie die Vorfahrtsregelung im Bereich Dorfstraße/Am Tunnel geändert. Der Dorfplatz vor der „Alten Molkerei“, die Fuß- und Radwege, die Beetanlagen sowie die Straßenbeleuchtung wurden ebenfalls erneuert.


Doch es sind nicht immer nur die großen Projekte, die die Gemeinde Visbek voranbringen, sondern auch die vermeintlich kleinen oder unscheinbaren Dinge. Zu nennen ist hier insbesondere die Arbeit der Vereine, Gruppen, Feuerwehren, Einsatzkräfte, Ratsmitglieder sowie der vielen Ehrenamtlichen, die sich täglich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Dieses große Engagement kann gar nicht hoch genug bewertet werden – herzlichen Dank dafür!


2018 war zudem der Auftakt für ein ganz besonderes Jubiläum: Die Gemeinde Visbek feiert 2019 ihr 1.200-jähriges Bestehen. Mit der Herausgabe der Chronik Visbek, Band 3, am 31. August 2018 fiel der Startschuss für das Jubiläumsjahr, das uns auch 2019 intensiv beschäftigen wird. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Projekten tragen Sie, liebe Visbekerinnen und Visbeker, dazu bei, dass das Jahr ein unvergessliches in unserer Geschichte sein wird. Seinen Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss hat das Festjahr am 31. August/01. September 2019. Mit festlichen Gottesdiensten, einem Festakt sowie einem Familientag mit Umzug sind alle Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen, das historische Jubiläum zu feiern.


Wachstum, Wandel und Fortschritt machen auch vor 2019 nicht halt. Schon jetzt ist die Liste der geplanten Projekte lang. Erneut tut sich im baulichen Bereich viel. Um der nach wie vor hohen Nachfrage nach Wohnraum gerecht werden zu können, soll im Frühjahr mit der Vermarktung des Baugebietes „Hundtelgen II“ in Rechterfeld begonnen werden, dessen Erschließung bereits in vollem Gange ist. Zudem werden die Planungen für das Baugebiet „Poggenkamp II“ in Visbek fortgesetzt und auch in einigen Bauerschaften werden Bauplätze ausgewiesen. Neben dem Rathaus entsteht zurzeit an der Goldenstedter Straße ein Mehrparteienhaus mit Mietwohnungen. An der Ahlhorner Straße ist der Bau mehrerer Eigentumswohnungen geplant.


Der dritte Bauabschnitt der Dorferneuerung Rechterfeld wird u. a. mit der Versetzung des Kriegerdenkmals und dem Aufbau eines Dorfbrunnens im Frühjahr 2019 abgeschlossen. Außerdem wird mit dem Bau des neuen Kindergartens in Rechterfeld am Frillings Esch begonnen, in dem drei Regel- und zwei Krippengruppen untergebracht werden. Hinsichtlich des Gewerbegebietes „Wildeshauser Straße“ hofft die Verwaltung ebenfalls in diesem Jahr mit der Erschließung starten zu können, um die Nachfrage nach gewerblichen Flächen bedienen zu können. Die Wirtschaft ist der Motor unserer Gemeinde, weshalb es umso wichtiger ist, dass sich die Erschließung des Gewerbegebietes nicht noch weiter verzögert.


Insgesamt rechnet die Verwaltung in diesem Jahr mit Investitionen in Höhe von 15,7 Millionen Euro, für die ein hoher Kredit – 8 Millionen Euro – aufgenommen werden muss. Die Investitionen sind notwendig, um die Gemeinde weiterzuentwickeln sowie lebens- und liebenswert gestalten zu können. Dass sich die Gemeinde das leisten kann, dazu tragen alle Unternehmen sowie alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihrem Engagement in wesentlichem Maße bei. Ich bin mir sicher: Alle geplanten Ausgaben sind nicht nur notwendig, sondern eine Investition in unsere Zukunft und die unserer Kinder.


Sie sehen, liebe Visbekerinnen und Visbeker, Wachstum, Wandel und Fortschritt zum Wohle unserer Gemeinde werden den Gemeinderat und die Verwaltung auch in diesem Jahr – und darüber hinaus – begleiten, immer mit dem Ziel, die Lebensqualität für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, zu steigern und Ihnen hervorragende Lebensbedingungen zu bieten.


Herzlichst,

Ihr

Gerd Meyer

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