Herzlich willkommen auf den Seiten der Gemeinde Visbek!

In unserer Internetpräsenz finden Sie alles Wissenswerte über die nördlichste Gemeinde des Landkreises Vechta. Erfahren Sie, welche Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten Visbek bereithält, lernen Sie die familienfreundlichen Angebote kennen oder informieren Sie sich über die Wirtschaftsförderung der Gemeinde. Überzeugen Sie sich selbst vom vielseitigen Leben in Visbek – gerne auch persönlich vor Ort.  Und falls Sie nicht finden, wonach Sie suchen, stehen Ihnen die Ansprechpartner im Rathaus gerne zur Verfügung. 

 

Herzlichst,
Ihr Bürgermeister

Gerd Meyer

Zur Person: 

Gerd Meyer ist seit November 2011 Bürgermeister der Gemeinde Visbek. Er wurde 1962 in Visbek geboren und wuchs auf der elterlichen landwirtschaftlichen Hofstelle in der Bauerschaft Norddöllen auf. Dort wohnt er heute mit seiner Ehefrau Rita. Gerd Meyer hat drei erwachsene Kinder.

Nach seiner Ausbildung zum Polizeibeamten in Nordrhein-Westfalen und seiner ersten Polizeidienststelle in Köln-Ehrenfeld wechselte er 1982 nach Niedersachsen zur damaligen Polizeiinspektion Vechta. Nach seiner Tätigkeit im Einsatz- und Streifendienst in Vechta war er als Sachbearbeiter auf der Polizeistation Visbek tätig, bevor als Präventionsbeamter wieder zum Polizeikommissariat nach Vechta wechselte.

In der Gemeindepolitik ist der Norddöller seit 1991 aktiv. Bis zur Bürgermeisterwahl 2011 war er Mitglied des Gemeinderates; seit 2001 auch als stellvertretender Bürgermeister. Der Christdemokrat trat 1999 in die Partei ein und war von 2001 bis 2011 Mitglied des Kreistages im Landkreis Vechta. Von 2004 bis 2011 war er Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Visbek und u. a. stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Vechta sowie Beisitzer im Landesvorstand der CDU Oldenburg.

Darüber hinaus engagierte er sich in Vereinen, Institutionen und Verbänden sowie in besonderer Verbundenheit von 1993 bis 2002 als Präsident der Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup.

Visbek – verblüffend vielseitig

 

Der Fisch im Gemeindewappen zeigt es: Aufwärts ist die Richtung, in die es in Visbek geht. Die nördlichste Gemeinde des Landkreises Vechta boomt. Dafür gibt es viele Gründe.

Visbek tut viel für seine Bürger. Die Beschreibung „familienfreundlich“ ist keine inhaltlose Floskel. Unter anderem das „Haus der Bildung und Familie“, die Familienförderung oder das gut ausgebaute Betreuungs- und Bildungsangebot füllen das Label „familienfreundlich“ mit Leben. 

Darüber hinaus versucht die Gemeinde stetig, ihren Bürgern ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört die Ausweisung neuer Baugebiete wie „Poggenkamp“, „Rechterfeld-Hundtelgen“ und in den Bauerschaften ebenso wie die Schaffung von Mietwohnungen oder die Unterstützung des Mehrgenerationenwohnens. 

Charakteristisch für das Oldenburger Münsterland liegt der Visbeker Ortskern eingebettet in eine Naturidylle aus Wäldern, Bachläufen und Mühlenteichen. Es bietet sich an, das Gemeindegebiet beim Radfahren entlang des kreisweiten Radwegeleitsystems, das Ausflüglern den Weg von Knotenpunkt zu Knotenpunkt weist, oder beim Wandern kennenzulernen. Die Wege durch den Ort und die 13 Bauerschaften führen an zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der Trauerbuche in Hagstedt, dem Schafstall in Varnhorn, in dem laut einer Überlieferung Kaiser Napoleon einmal genächtigt haben soll, oder der Lourdes-Grotte vorbei. Darüber hinaus verläuft ein Teilstück der „Straße der Megalithkultur“ durch die Gemeinde Visbek. 

Visbek überzeugt zudem als attraktiver Wirtschaftsstandort mit einem niedrigen Gewerbesteuer-Hebesatz (325 v. H.). Die Wirtschaft floriert, weil Visbeker Unternehmer stets zukunftsorientiert und innovativ denken sowie weltoffen agieren. Das gilt sowohl für die mittelständischen Betriebe als auch für die „Global Player“. 

Ganz besonders stolz ist die Gemeinde auf ihre fast 1200-jährige Geschichte. Die erste urkundliche Erwähnung reicht in das 9. Jahrhundert zurück, als Kaiser Ludwig der Fromme dem Benediktinermönch Abt Gerbert Castus die Immunität für die „cellula fiscbechi“ verlieh. Von Visbek aus verbreitete der Abt das Christentum mit seinen Glaubensbrüdern in der Region. Noch heute spielt die Religion eine wichtige Rolle, wie die gelebte Ökumene der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde zeigt.

 

 

 

Zahlen, Daten, Fakten

 
 

Visbek – eine steinreiche Geschichte

Die Ursprünge Visbeks reichen weit in die Geschichte zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 1. September 819. An diesem Tag verlieh Kaiser Ludwig der Fromme dem Benediktinermönch Abt Gerbert Castus eine eigene Gerichtsbarkeit sowie die Freiheit von allen Abgaben in den ihm untergebenen Kirchen in der Missionszelle Visbek („cellula fiscbechi“) sowie im Leri-, Hase- und Fenkigau. Die Urkunde wird mittlerweile als Fälschung angesehen. Dennoch darf man annehmen, dass Visbek vor etwa 1200 Jahren eine wichtige Rolle bei der Christianisierung der sächsischen Bevölkerung hierzulande innehatte. In Visbek stand auch die erste Kirche des Missionsbezirkes, die Urkirche. An gleicher Stelle ragt heute die in den Jahren 1872 bis 1876 erbaute Pfarrkirche St. Vitus in die Höhe.

Unbestritten ist ebenso, dass der Ort Visbek, der ursprünglich „fiscbechi“ hieß, zu den ältesten besiedelten Orten zwischen Weser und Ems zählt. Dass hier weit vor dem Jahr 819 Menschen lebten, das beweisen auf eindrucksvolle Art die vorgeschichtlichen Megalithgroßsteingräber wie die „Visbeker Braut“, der „Visbeker Bräutigam“ und der „Heidenopfertisch“ aus der Zeit um 3400 v. Chr. Unter Experten gilt die Region um Visbek als eine der klassischen Quadratmeilen deutscher Vorgeschichte und die Großsteingräber gehören zu den bedeutsamsten archäologischen Denkmälern Norddeutschlands. Aus diesem Grund ist Visbek auch Teil der „Straße der Megalithkultur“. Die Gemeinde ist also sozusagen steinreich an Geschichte.

Dass sich die Gemeinde seit so frühen Zeiten immer weiterentwickelt, liegt auch an der – schon für damalige Verhältnisse – verkehrsgünstigen Lage. Bereits in vorchristlicher Zeit entwickelte sich „fiscbechi“ zu einem bedeutenden Mittelpunkt, gelegen am Kreuzungspunkt zweier wichtiger Verkehrswege: dem Reuterweg (von Ost nach West) und dem Pickerweg (von Nord nach Süd).

Selbst Frankreichs Kaiser Napoleon soll schon in Visbek Halt gemacht haben: Der Überlieferung zufolge soll er in einem Schafstall in Varnhorn  übernachtet haben. Ob es tatsächlich so war, ist nicht verbürgt. Sicher ist: Wenn Sie heutzutage in Visbek Geschichte erleben möchten, bieten sich weitaus bequemere Quartiere an.

 
 

Bauerschaften

13 + 1 sind ein Ganzes – das glauben Sie nicht? In Visbek können Sie sich von dieser Rechnung selbst überzeugen. Der Ortskern der 10.000 Einwohner großen Gemeinde wird von 13 Bauerschaften umrandet. Alle zusammen machen Visbek zu dem, was es ist: eine historisch gewachsene und gleichzeitig moderne Kommune, in der Gemeinschaft groß geschrieben wird. Im Ortskern leben fast 5750 Menschen.

 

Astrup: Die Bauerschaft Astrup hat viele schöne alte Fachwerkhäuser. Aus diesem Grunde hat sie das Symbol eines Bauernhauses erhalten. Windkraftwerke, der malerische reetgedeckte Schafstall mit seinem Findlingsfundament und die schönen Höfe links und rechts der Dorfdurchfahrt prägen das Bild von Astrup. Hier leben knapp über 310 Einwohner.

 

Bonrechtern: Bonrechtern hatte bereits sehr früh eine weithin bekannte Blumenzucht und einen Gemüseanbau in großem Stil. Floristen im gesamten norddeutschen Raum erhalten ihre Blumen aus Gewächshäusern der Bauerschaft. Aus diesem Grunde erhielt Bonrechtern in seinem Wappen die Symbole Blumen und Gemüse. Mitten im Ort der 290 Einwohner zählenden Bauerschaft liegt die Villa Berta in einem parkähnlichen Garten.

 

Endel: In der Bauerschaft Endel befinden sich in Engelmannsbäke die weit über die Grenzen des Oldenburger Münsterlandes hinaus bekannten Großsteingräber. Die wohl bekannteste Anlage ist der „Heidenopfertisch“ aus der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur (3400-2800 v. Chr.). Folgerichtig enthält das Wappen der Bauerschaft Endel den „Heidenopfertisch“. Zudem liegt die historische Beichtkapelle im grünen Dorfkern Endels. Etwa 270 Menschen leben in der Bauerschaft. Überregional bekannt ist Endel durch die katholische Bildungsstätte „Haus Marienstein“ mit der Kapelle der Schönstatt-Schwestern.

 

Erlte: Erlte leitet sich aus dem früheren geschichtlichen Namen „erelithe“ ab, weshalb die Bauerschaft einen Erlenzweig in ihrem Wappen hat. Als weiteres Zeichen - in Erinnerung an die damals in Erlte ansässigen Schneidereien - wurde eine Schneiderschere aufgenommen. Lange Schulwege bleiben den Kindern des etwa 390 Einwohner großen Dorfes erspart, da es über eine eigene Grundschule verfügt. Tennisplätze und ein Sportplatz bereichern darüber hinaus das Leben.

 

Hagstedt: Im Wappen der Bauerschaft Hagstedt befindet sich die Armbrust. Hagstedt hat den ältesten Schützenverein in der Gemeinde Visbek. Als Gründungsdatum gilt das Jahr 1806. Seit dieser Zeit feiert man jährlich immer am Fest „Peter und Paul“ das Schützenfest. Zwischen den ausgedehnten Obstplantagen Hagstedts pflegt die etwa 590 Personen umfassende Dorfgemeinschaft eine riesige Trauerbuche. Unter den hängenden Zweigen steht ein Wegekreuz. Auch Hagstedt verfügt über eine eigene Grundschule.

 

Halter/Meyerhöfen: Im Wappen der Bauerschaft Halter findet man ein Pferd und einen Pflug. Das Symbol des Pferdes geht zurück auf eine ehemalige berühmte Pferdezucht. Der Pflug erinnert an die Landwirtschaft als frühere alleinige Erwerbsquelle in dem bäuerlichen Dorf. Der Erfolg der nahezu 200 Einwohner beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ wird im gemeinsam errichteten Dorfgemeinschaftshaus sichtbar. Ausgedehnte Erdbeerfelder bestimmen heute das Bild von Halter und Meyerhöfen.

 

Hogenbögen: Hogenbögen hat viele alte und gut erhaltene bäuerliche Gebäude. Als Symbol im Wappen von Hogenbögen wurde der Dreschturm gewählt, in dem der Göpel untergebracht ist. Dieser treibt, von Pferden gezogen, die Dreschmaschine auf der Diele des Hauses an. In dem etwa 270 Einwohner großen Hogenbögen befinden sich Gewächshäuser, in denen Gemüse angebaut wird. Das am Grillplatz unter Bäumen gelegene Backhaus zeugt von einer lebendigen Dorfgemeinschaft.

 

Norddöllen: Im Wappen von Norddöllen wurde als Symbol der Spieker aufgenommen. Dieser Spieker mit der Jahreszahl 1775 stand bis zu seinem Abbruch im Jahre 1935 auf dem Nordingschen Hof (heute Westermann). Er steht nunmehr im Freilichtmuseum in Cloppenburg und gehört dort zu den schönsten landwirtschaftlichen Gebäuden. Zudem wurde er weithin bekannt durch einen Goldfund bei den Abbrucharbeiten 1935. Das Dorfgemeinschaftshaus steht umgeben von einer weitläufigen Sportanlage in der Bauerschaft, in der knapp über 300 Menschen leben.

 

Rechterfeld: In der Bauerschaft Rechterfeld stand nachweislich schon vor mehr als 300 Jahren eine Kapelle. Von 1906 bis zum Jahr 2005 war Rechterfeld eine eigene Kirchengemeinde. Aus diesem Grund wurde im Wappen der Bauerschaft das Symbol der alten Rechterfelder Kapelle aufgenommen. Landwirtschaftliche und gewerbliche Großbetriebe prägen das Bild des zweitgrößten Gemeindeteils Visbeks mit etwa 1130 Einwohnern. Neben der Kirche St. Antonius erstreckt sich ein Park.

 

Varnhorn/Siedenbögen: Das Wappen der Bauerschaft Varnhorn enthält als Symbol den Schafstall. In diesem Schafstall aus dem Jahre 1811 soll der Überlieferung zufolge Kaiser Napoleon einmal übernachtet haben, als er auf einer Durchreise nicht weiterkonnte, da an seiner Kalesche ein Rad zerbrochen war. Auf der großen Sportanlage des FC Varnhorn spielt sich das Dorfleben ab. Die hufeisenförmige Dorfstraße der etwas mehr als 320 Einwohner zählenden Bauerschaft wird von idyllisch gelegenen Fachwerkhäusern gesäumt.

 

Wöstendöllen: In der Bauerschaft standen die letzten der vielen Windmühlen, die es in der Gemeinde Visbek gab. Die letzte stand am Mühlenschlatt in Wöstenddöllen. Aus diesem Grunde ist im Wappen der Bauerschaft eine Windmühle aufgeführt. Eine kleine hölzerne Windmühle ist das Wahrzeichen des Dorfes. Die Gebräuche und Traditionen der hier wohnenden etwas mehr als 460 Einwohner bewahrt ein eigener Heimatverein. 

 
Bezirksvorsteher
Neben den gewählten Ratsmitgliedern des Visbeker Gemeinderates sind die Bezirksvorsteher der Bauerschaften direkte Ansprechpartner zwischen der Gemeindeverwaltung und den Bürgern. Hier geht's zur Übersicht.
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Realverbandsvorsitzende
In Visbek gibt es gemäß des Realverbandsgesetzes zwölf Realverbände. Sie sind für die Pflege und Unterhaltung der eigenen Wege, Straßen und Plätze zuständig. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den zuständigen Realverbandsvorsitzenden oder an die Gemeinde Visbek, Herrn Alfred Gerdes, Tel.: 04445 8900-18.
Tabelle Realverbandsvorsitzende 2019.jpg
Öffnungszeiten

 

Montags - freitags
08.00 bis 12.30 Uhr

Montags und donnerstags
14.00 bis 16.00 Uhr

Dienstags
14.00 bis 18.00 Uhr

Erster Samstag im Monat
Bürgermeistersprechstunde

10.00 bis 11.30 Uhr

Termine sind nach Vereinbarung möglich.

Telefon: 04445 8900-0

Fax: 04445 8900-77

E-Mail: rathaus@visbek.de