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Ein historischer Moment für die evangelische Kirche in Visbek

Aktualisiert: 31. März 2023


Historisches Dokument: (von links) Doris Fangmann, Pfarrer Karsten Hilgen und Bürgermeister Gerd Meyer unterzeichnen den Rahmenvertrag. Foto: Albers/Gemeinde Visbek

Die Gemeinde Visbek und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Visbek-Langförden haben am Mittwoch (01. März 2023) den Rahmenvertrag zur Übernahme der Trägerschaft der Kindertagesstätte an der Goldenstedter Straße unterzeichnet. Somit ist nun offiziell, was der Gemeinderat bereits im Sommer 2020 beschlossen hat: Erstmals übernimmt die evangelische Kirche in der Gemeinde Visbek die Trägerschaft für eine Kita. „Das ist ein historischer Moment für uns“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Doris Fangmann.


Die Freude bei ihr und Pfarrer Karsten Hilgen war deutlich spürbar. „Südoldenburg ist aus evangelischer Sicht eher eine Diaspora und stand deshalb mit Blick auf Trägerschaften lange nicht auf der Agenda der Kirche in Oldenburg“, sagte der Pfarrer. Diese Sicht habe sich geändert. In der Region Nord, zu der die Kirchengemeinden in Goldenstedt, Visbek-Langförden, Bakum und Vechta zählen, wird es künftig in jeder Gemeinde eine Kita in evangelischer Trägerschaft geben.


Auch auf Seiten der Gemeinde zeigte sich Bürgermeister Gerd Meyer erfreut, dass mit der Trägerschaft eine Lücke geschlossen wird. Er verwies auf die Angebotsvielfalt, die es nun in der Gemeinde gibt. Die Trägerschaften der anderen Kindergärten liegen in den Händen der katholischen Kirche St. Vitus und des Andreaswerks Vechta; zudem gibt es zwei Großtagespflegen und eine Vielzahl an Tagesmüttern. „Dadurch können wir unwahrscheinlich viel abdecken vor dem Hintergrund der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagte Meyer.


Die Kita an der Goldenstedter Straße geht voraussichtlich im Januar 2024 in Betrieb. Bereits ab Sommer übernimmt die evangelische Kirche die Trägerschaft für eine Krippen- und Kindergartengruppe in der Benedikt-Schule sowie für eine Kindergartengruppe an der Rechterfelder Straße. Mit der Inbetriebnahme der neuen Kita werden die Außenstellen geschlossen und die Gruppen ziehen an die Goldenstedter Straße.


Durch den Bau der beiden neuen Kitas – neben der Einrichtung an der Goldenstedter Straße wird am Poggenkamp eine errichtet – sieht sich die Gemeinde für die Zukunft gut gerüstet. Laut einer aktuellen Auswertung werden für das neue Kita-Jahr 256 Plätze benötigt. 290 stehen ab dem 1. August zur Verfügung, wie der zuständige Sachbearbeiter Raphael Hermes ausführte. Hinzu kommen bei Bedarf zwei neue Krippengruppen zum 1. Januar 2024.

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