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Einladung zur Gedenkfeier am Volkstrauertag beim Ehrenmal in Visbek

Autorenbild: Gemeinde Visbek
Gemeinde Visbek
vor 6 Minuten
1 Min. Lesezeit

Auch in diesem Jahr laden die Gemeinde Visbek und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für den 15. November (Sonntag) zur Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages am Visbeker Ehrenmal ein. Die Feier beginnt um 11.30 Uhr.


Pfarrer Karsten Hilgen wird eine Gedenkansprache halten und ebenfalls die Totenehrung übernehmen. Der Musikverein Visbek, der Männergesangverein Visbek und die Feuerwehr Visbek beteiligen sich wieder an der Mitgestaltung der Gedenkfeier. Nach der Begrüßung durch den Volksbund-Vorsitzenden Bernd Koopmeiners wird Bürgermeister Ralf Stukenborg Grußworte sprechen.


Das Visbeker Ehrenmal wurde auf dem historischen Klosterplatz errichtet und am 7. Mai  1911 eingeweiht. Am Obelisken waren zunächst nur die Namen der Gefallenen des deutsch-französischen Krieges 1870/71 eingraviert; nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) wurde  das Ehrenmal erweitert und die Namen von 128 gefallenen Soldaten verzeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg (1939-45) ließ die Gemeinde am Ehrenmal Stelen mit den 391 Namen der Gefallenen aus der Gemeinde Visbek aufstellen. Ehrenmale, Gedenksteine und Kreuze wurden auch in Bonrechtern (1925), Rechterfeld (1926), Hagstedt (1927), Astrup und Norddöllen (1989) sowie in Halter errichtet.


Die Deutsche Kriegsgräberfürsorge übernahm vor über 100 Jahren (1919) den Auftrag, die  Gräber der Kriegstoten zu bewahren und zu pflegen. Die Soldatengräber erhielten im  deutschen Gräbergesetz „ewiges Ruherecht“; das gilt ebenfalls für Zivilistinnen und Zivilisten  als Opfer von Kriegsgewalt. Diesen Status haben auch die Kriegsgräber auf dem alten  Friedhof in Visbek. Für den Volksbund sind die Kriegsgräber eine Mahnung zum Frieden.


Das Visbeker Ehrenmal am Klosterplatz. Archivfoto: Albers/Gemeinde Visbek
Das Visbeker Ehrenmal am Klosterplatz. Archivfoto: Albers/Gemeinde Visbek

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