Schwester Ludberta Westerhoff aus Hogenbögen ist 80 Jahre im Kloster
Von Bernd Koopmeiners
Schwester Ludberta Westerhoff, geboren am 27. Juli 1923 in Hogenbögen, feiert am Sonntag,
25. Oktober 2026, in Münster ihr 80-jähriges Ordensjubiläum. Josefine Westerhoff besuchte
von 1930 bis 1938 die Volksschule in Hogenbögen und arbeitete anschließend in der
Bauerschaft auf dem Hof der Familie Thole. „Fine“, so wird sie bis heute liebevoll in der
Familie und Verwandtschaft genannt, trat am 24. November 1946 in den „Orden der
göttlichen Vorsehung“ in Münster /Friedrichsburg ein und wurde Schwester Ludberta. Nach
dem Noviziat legte sie ihr Ordensgelübde am 10. Mai 1949 in Münster ab.
In ihrem langen Ordensleben war die Alters- und Ordensjubilarin in verschiedenen Orten
und Stationen tätig. Von Münster aus zunächst in Waldbreitbach /Westerwald; auf
Borkum und in der Domstadt Münster im Borromaeum, im Josefshaus und im
Provinzhaus des Ordens, in Paderborn und wieder in Münster im Provinzhaus. Als
begabte Schneiderin absolvierte die Ordensfrau auch die Meisterprüfung. Sr. Ludberta
war im Kloster für Näharbeiten zuständig und schuf mit ihrer Stickkunst auch Paramente.
Sie sorgte für die Kapelle, übernahm den Pfortendienst und die Gästebetreuung.
Ihr 100. Geburtstag wurde 2023 mit der Familie Westerhoff in Hogenbögen gefeiert; ihr
80-jähriges Ordensjubiläum wird am Sonntag im Kloster in Münster besonders gewürdigt.
Pfarrer Hermann Josef Lücker zelebriert gemeinsam mit Pfr. em. Heinz-Werner Bittner den
Dankgottesdienst und überbringt im Namen der Kirchengemeinde St. Vitus Visbek -
Rechterfeld Sr. Ludberta die Glück- und Segenswünsche der Heimatgemeinde.









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