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  • AutorenbildGemeinde Visbek

10. Wildbankett Oldenburger Münsterland im Gasthof Evers in Lüsche

Zum Jubiläum lud der Verbund Oldenburger Münsterland zum Thema Nachhaltigkeit und Green Deal zum traditionellen Wildessen ein.

Der Moderator des Wildbanketts, Christian Teppe zeigt gemeinsam mit dem Chefkoch Dieter Evers die Vorspeise: Wild-Terrine mit Rehrücken, Hasenrücken in einem gekräuterten Pfannkuchen, Wildpraline, Hirsch-Carpaccio (Foto: Birgit Beuse, Verbund OM)

Lüsche. „Wild genießen“ stand im Mittelpunkt des Wildbanketts Oldenburger Münsterland zur festlichen Eröffnung der Wild- und Naturwoche.


Die über 170 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gastronomie, Medien und Jägerschaft genossen im Gasthof Evers in Lüsche kreativ zubereitete Wildspezialitäten aus der Region. Ein besonderer Genuss war das von Dieter Evers selbst erlegte Wildschwein, welches im Außenbereich am Drehspieß gegrillt wurde. Zudem wurde als Buffet Wildbratwurst, geschmorte Rehkeule, Wildgulasch, Hasenragout, Wildleber sowie geschmorte Hirsch- und Hasenkeule angeboten, ergänzt mit passendem Gemüse sowie Salaten.


Der Moderator des Abends, Christian Teppe, führte fachlich gekonnt durch das Programm. Teppe, Fachanwalt für Agrarrecht, selbst passionierter Jäger und Naturliebhaber fachsimpelte gut gelaunt mit seinem Publikum. In seinem Begrüßungstalk mit den Präsidenten des Verbundes OM Landrat Johann Wimberg wie auch mit Landrat Tobias Gerdesmeyer wurden Inhalte, wie die behördliche Zusammenarbeit mit den Jägerschaften sowie die Zunahme der Bürokratie im Jagdwesen, besprochen. Teppe, der als Netzwerker in ganz Niedersachsen aktiv ist, lobte besonders das Zusammenwirken der Behörden und der Jägerschaften in dieser Region.


In seinem Gespräch mit den Vorsitzenden der Kreisjägerschaften, Bernhard Kurmann (Cloppenburg) sowie Sebastian Dierken (Vechta), ging der Moderator auf das Thema Nachwuchsarbeit der Jägerschaften ein, denn die Jägerschaften aus dem Oldenburger Münsterland stellen die höchste Mitgliederzahl in ganz Niedersachsen. Bernhard Kurmann bestätigte Teppe eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Diese wäre durch viel Engagement und Präsenz der Jäger möglich. Kurmann thematisierte u. a. den Neubau des Schießstandes, der aufgrund der großen Mitgliederzahl enorm wichtig sei. Sein Vechtaer Amtskollege Sebastian Dierken nahm Stellung zur neuen Verordnung, zum Verbot von Bleischrot in Feuchtgebieten. Immer wieder wurde die Bedeutung der Hege und Waidgerechtigkeit, die damit verbundene Verantwortung den Tieren, der Umwelt und den Menschen gegenüber erläutert. Darauf ging Teppe auch in seinem Impulsvortrag ein und erläuterte den geladenen Gästen seine Sicht auf den Grünen Deal der Europäischen Union. Er plädierte dafür, das Jagdwesen nicht weiter durch Bürokratisierung zu belasten, sondern dem Jäger bei der Ausübung seiner Aufgaben zu unterstützen. Auch über die Waidgerechtigkeit sprach Teppe, die in einer modernen Interpretation neben dem Tierschutz und dem Ersparen von Leid für die Tierwelt auch Umweltschutz und Mitmenschlichkeit in den Mittelpunkt rückt.


Abschließend lobten die Landräte das Engagement der Vorstände beider Kreisjägerschaften, die in Kooperation mit dem Verbund Oldenburger Münsterland eine einzigartige Eventwoche zur Wild- und Naturwoche zusammengestellt hätten. Sie dankten zudem dem Ehepaar Veronika und Dieter Evers, stellvertretend für die gesamte Gastronomie, die sich mit viel Herzblut und Engagement an der diesjährigen Wild- und Naturwoche beteiligten.


Die aufgefrischte Wild- und Naturwoche bietet noch bis zum 12 November viele verschiedene Aktionen unter dem Motto Wild und Natur erleben, Wild zubereiten und Wild genießen.

Die Wildwoche Oldenburger Münsterland wird von den Volks- und Raiffeisenbanken der Landkreise Cloppenburg und Vechta unterstützt.


Weitere Informationen gibt es im Internet unter:

www.oldenburger-muensterland.de/wild-natur-woche/programm-wildwoche.php


Text: Verbund OM

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