• Gemeinde Visbek

Gedenkfeier am Volkstrauertag mit zahlreichen Teilnehmern am Ehrenmal in Visbek

Von Bernd Koopmeiners


Diakon Karl-Heinz Knake hielt die Gedenkansprache und die Totenehrung am Volkstrauertag beim Visbeker Ehrenmal. Foto: Koopmeiners

Zur Gedenkfeier am Volkstrauertag (13. November 2022) haben sich zahlreiche Teilnehmer am Ehrenmal von 1911 auf dem Klosterplatz in Visbek versammelt: die stellvertretende Landrätin Martina Spille aus Bakum, Bürgermeister Gerd Meyer, Pfarrerin Andrea Hilgen-Frerichs, Pfarrer Karsten Hilgen, Diakon Karl-Heinz Knake, mehrere Ratsmitglieder und Ehrenbürger Werner Hitz.


Den Männergesangverein von 1873 Visbek mit Chorleiter Markus Pölking und den Musikverein Visbek mit Dirigent Johannes Kühling begrüßte Bernd Koopmeiners, in Visbek Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, als Mitwirkende; er erwähnte auch, dass beide Vereine und die Kolpingsfamilie Visbek mit Ehrenplaketten des Volksbundes ausgezeichnet wurden.


Die Feuerwehr Visbek mit Gemeindebrandmeister Stefan Hitz und Ortsbrandmeister Sascha Stelmaszyk war ebenso angetreten wie der Schützenverein St. Hubertus mit Präsident Albert Heckmann, Ehrenpräsident Josef Feldhaus und König Ingo Hermes. Nach einem Trauerhymnus, den der Männergesangverein beeindruckend vortrug, intonierte der Musikverein Visbek ein Choralstück.


Diakon Karl-Heinz Knake erinnerte in seiner Ansprache an die Gründung des Volksbundes nach dem Ersten Weltkrieg (1919) und betonte, auch gegenwärtig sei die Situation in Europa und weltweit wieder sehr fragil. Knake erklärte, „es ist wirklich unfassbar, dass heute in Europa, in der Ukraine, Krieg ist; nach zwei Weltkriegen mit Millionen von Kriegstoten“. Er rief dazu auf, den vom Krieg betroffenen Menschen konkret zu helfen: „Wir dürfen nicht einfach wegsehen! Wir müssen uns aktiv für den Frieden einsetzen.“


Knake erwähnte auch die Kriegstoten, deren Namen am Visbeker Ehrenmal stehen, und sprach das offizielle „Totengedenken“; mit den Anwesenden betete der Diakon ein „Vater unser“.


Bürgermeister Gerd Meyer und zwei Feuerwehrkameraden legten am Ehrenmal einen Waldkranz nieder. Die würdige Gedenkfeier endete mit dem vom Musikverein intonierten „Deutschlandlied“.