• Gemeinde Visbek

Info-Tafel beim Rechterfelder Ehrenmal aufgestellt


Beim neugestalteten historischen Rechterfelder Ehrenmal wurde eine Info-Tafel aufgestellt. Beteiligt waren (v. l.): Günter Meyer, Ludger Reinke, Martin Wulf, Manfred Gelhaus, Aloys Meyer, Dieter Gabel, Richard Muhle, Klaus-Peter von Lehmden und Bernd Themann. Foto: Paul Thöle, Heimatverein Visbek

Beim Rechterfelder Ehrenmal von 1926, seit April 2019 im neugestalteten Dorfpark, wurde

jetzt vom Heimatverein Visbek ein Info-Schild aufgestellt.


Auf dem Platz, auf dem von 1674 bis 1925 ein historisches Fachwerkgebäude stand, das bis

1901 als Kapelle und von 1902 bis 1925 als Schulhaus genutzt wurde, errichtete das

Kirchdorf im Jahre 1926 eine Prozessions-Rotunde, die zugleich als Kriegerdenkmal für die

Gefallenen des Ersten Weltkrieges (1914-1918) diente. Im Juni 1927 erfolgte die Einweihung.

Zum markanten Ehrenmal gehört ein großes Relief, das den hl. Erzengel Michael darstellt.

Die Namen von 28 Kriegstoten (1870/71) und vom Ersten Weltkrieg (1914-1918) sind

unterhalb dieser Figur aufgeführt.

Auf einem Sockel vor der Rotunde stehen sieben schlichte Sandsteintafeln mit den Namen

von 77 im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) Gefallenen und Vermissten aus Rechterfeld. Diese

Umgestaltung wurde am 17. Juni 1961 eingeweiht. Das Ehrenmal wurde im Rahmen der

Dorferneuerung mit Zustimmung der Denkmalschutzbehörde Oldenburg, der Gemeinde

Visbek und der Kirchengemeinde Visbek-Rechterfeld im April 2019 vom damaligen,

beengten Standort in den neugestalteten Dorfpark bei der St. Antonius-Kirche umgesetzt.

Die Kosten für die Umsetzung und Sanierung bezifferte die Gemeinde mit 150.000 Euro. Im

Dorfpark des Kirchdorfes kommt das Ehrenmal wesentlich besser zur Geltung. Ein Schild des

Heimatvereins informiert über die bereits 95-jährige Geschichte. Vorsitzender Manfred

Gelhaus und Klaus-Peter von Lehmden vom Heimatverein Visbek sowie die Rechterfelder

„Dorfpark-Ranger“ sorgten gemeinsam für die Aufstellung der Info-Tafel. Das Ehrenmal

gehört auch zu den „GIM-Stationen“ der Gemeinde Visbek.