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Nelly Muhle - das neue Gesicht im Haus der Bildung und Familie

Aktualisiert: 18. Nov.


Arbeitsplatz am Morgen: Nelly Muhle ist vormittags im Haus der Bildung und Familie anzutreffen. Foto: Albers/Gemeinde Visbek

Eine Sache war Nelly Muhle aus Bonrechtern nach ihrem Jahrespraktikum in der 11. Klasse klar: „Den ganzen Tag im Büro zu sitzen, ist nichts für mich“, sagt die 18-Jährige grinsend. Deshalb entschied sie sich nach ihrem Fachabitur an den Handelslehranstalten in Lohne für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Familienbüro in Visbek und in der Außenstelle der Kreisvolkshochschule Vechta (KVHS) in Visbek. „Hier habe ich die Abwechslung zwischen Büro und praktischen Tätigkeiten“, sagt sie.

Im Alltag sieht das wie folgt aus: Morgens übernimmt Nelly Muhle im Haus der Bildung und Familie Bürotätigkeiten. Gemeinsam mit Galina Klaut, Mitarbeiterin im Visbeker Familienbüro, kümmert sie sich um die Organisation der Nachmittags- und Ferienbetreuung sowie Anträge zur Familienförderung, gibt telefonische Auskunft und nimmt Anmeldungen und Rückfragen zu den Kursen der KVHS entgegen.

Danach geht’s praktisch zu: Mittags begleitet die 18-Jährige den Mittagstisch der Visbeker Grundschüler in der Benedikt-Schule, betreut die Viertklässler bei den Hausaufgaben und setzt sich in der Nachmittagsbetreuung ein. Dabei stehen unterschiedliche Dinge auf dem Plan, je nachdem, wozu die Schüler Lust haben: mal kreativ, mal sportlich, mal spielerisch.

Die Mischung aus Verwaltungs- und praktischen Aufgaben gefällt ihr und bietet ihr zudem eine gute Orientierung für ihre berufliche Zukunft. Sie überlegt nämlich, nach ihrem BFD ein Studium im sozialen Bereich oder als Grundschullehrerin zu beginnen.


Nelly Muhle ist bereits die fünfte Freiwilligendienstlerin im Haus der Bildung und Familie. Die Stelle hat sie am 01. August 2022 angetreten und damit die Nachfolge von Sina Sadelfeld. Bei der Bewerbungsphase im Frühjahr waren mehrere Bewerbungen eingegangen, für die 18-Jährige sprachen laut Visbeks Familienbeauftragten Wolfgang Niehaus mehrere Gründe. „Zum einen hat sie durch ihre Schulbildung gute Kenntnisse in Programmen wie Word oder Excel, zum anderen ist ihr Hobby eine tolle Voraussetzung für die Nachmittagsbetreuung“, sagt er. In ihrer Freizeit spielt sie Volleyball bei Arminia Rechterfeld und trainiert zudem eine Jugendmannschaft.


Und was macht ihr am meisten Spaß? „Es gibt nichts, was mir keinen Spaß macht“, formuliert sie ganz diplomatisch und betont dann, dass ihr die Nachmittags- und die Ferienbetreuung am meisten Freude bereiten. Aber auch die Neugeborenenbesuche, bei denen sie Wolfgang Niehaus begleitet, seien eine schöne Erfahrung.

Wolfgang Niehaus freut sich über die jährliche Unterstützung. „Der Freiwilligendienst ist hilfreicher als Praktikanten, die maximal einige Woche hier sind“, sagt er und hebt hervor: „Nelly ist wirklich eine große Unterstützung. Sie bekommt hier viel von den Netzwerken und Strukturen mit und teilweise auch Dinge, die viele Visbeker gar nicht wissen“, sagt er. „Alle ihre Vorgängerinnen wussten nach dem Freiwilligendienst bei uns, was sie beruflich machen möchten oder auch nicht machen möchten. Das hoffe ich für Nelly auch.“