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Volles Haus im Saal Dieckhaus und gute Resonanz beim Visbeker Heimatnachmittag

Von Bernd Koopmeiners


Besondere Ehrung beim Heimatnachmittag im Saal Dieckhaus (v. r.): Bürgermeister Gerd Meyer (rechts) würdigte die Verdienste von Erwin Stubbe (Mitte). Mit dabei: (von links) Manfred Gelhaus, Christa Stubbe und Marius Muhle. Foto: Koopmeiners

Der Heimatverein Visbek hatte am 05. Februar 2023 (Sonntag) nach zweijähriger Zwangspause zum Heimatnachmittag eingeladen. Vorsitzender Manfred Gelhaus begrüßte im Saal Dieckhaus ein „volles Haus“; namentlich Bürgermeister Gerd Meyer, Pfarrer Karsten Hilgen, Pfarrerin Andrea Hilgen Frerichs, Pfarrer em. Heinz-Werner Bittner und Ehrenbürger Werner Hitz. Die „Beckstedter Jungs“, geleitet von Jens Kammann, sorgten erneut für die musikalische Einstimmung und Begleitung.


Maria Gerdes (97) aus Erlte war Mitgründerin des Heimatvereins (1951) und freute sich über einen Blumenstrauß, den Vorsitzender Manfred Gelhaus und Beisitzerin Magdalena Gelhaus aus Astrup überreichten. Zum Jubiläum: „70 Jahre Heimatverein Visbek“, das 2021 nicht gewürdigt werden konnte, vermittelte Magdalena Gelhaus einen informativen Überblick. Guido Scheele aus Halter führte durch das Programm unter dem Motto „Kinners, wie dei Tied vergeiht“.


Bürgermeister Gerd Meyer nannte in seinem Grußwort den Heimatverein Visbek einen „Leuchtturm“ in der Gemeinde und dankte dem Vorstand für zahlreiche Aktivitäten. Sein Wunsch: „Miteinander, nicht übereinander sprechen“. Für beispielhaften Einsatz würdigte Meyer Erwin Stubbe aus Erlte. Er war über zehn Jahre Plattdeutschbeauftragter der Gemeinde und initiierte die „Visbeker Warkstäe för Plattdütsch“. Erwin Stubbe bekam einen Präsentkorb und den neuen Visbeker Bildband; Ehefrau Christa Stubbe einen Blumenstrauß. Marius Muhle (24) aus Varnhorn stellte sich als neuer Beauftragter für Plattdeutsch vor und warb um Unterstützung. Pfarrer Karsten Hilgen sprach seine Grußworte ebenfalls in Plattdeutsch und lobte die Arbeit im Heimatverein.


Martina Themann aus Rechterfeld präsentierte die Rechterfelder Tanzgruppe „Wild Cats“ (17 Kinder im Alter von 5-15 Jahren); die sportliche Tanzgruppe erhielt viel Beifall. Mitglieder der Frauengemeinschaft St. Vitus, geleitet von Martina Siemer, zeigten einen Sketch. Der Männergesangverein von 1873 Visbek mit Dirigent Markus Pölking eröffnete im Saal Dieckhaus sein Jubiläum „150 Jahre MGV Visbek“ mit gelungenen Liedvorträgen: „Kumm eis in“, „Vom Dümmer bis zum Huntestrand“, „Heißa Kathreinerle“ und „In Visbek dor mag ick woll wän“. Der Männerchor wird am 25. Juni das Harmonia Sängerbundesfest in Visbek ausrichten.


Lieder zum Mitsingen, begleitet von den „Beckstedter Jungs“, sorgten ebenso für Stimmung wie die Tanzgruppe „dance X-plosion“ von Rot-Weiß Visbek, geleitet von Martina Themann. Der Ortsrat von Hagstedt mit Bezirksvorsteher Burkhard Penkhues und Werner Niemann, einschließlich einer Kindergruppe in Obstkostümen, überzeugte mit einer kurzweiligen, interessanten Präsentation des Golddorfes Hagstedt. Die Bauerschaft hat rund 600 Einwohner und mit der Schule von 1897 weitere Sehenswürdigkeiten. Der Schützenverein wurde 1806 gegründet. In Hagstedt gibt es mehrere Obstplantagen (Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschen); angebaut werden Erdbeeren, Himbeeren, Grünkohl und sogar Wein. Hagstedter Kinder verteilten knackige Äpfel im Saal.


Der Kirchenchor St. Vitus, gegründet 1948, stellte mit Chorleiter Johannes Kühling seine Sangeskunst unter Beweis und sang mit dem MGV gemeinsam das „Visbeker Heimatlied“ (2021) von Eduard Nordmann. Mit der Hymne „Heil dir o Oldenburg“ endete der gelungene Visbeker Heimatnachmittag.


Gruppenbild nach gelungener Performance der „dance X-plosion“: Manfred Gelhaus bedankte sich bei Martina Themann und ihrer Truppe. Foto: Koopmeiners

Sangen gemeinsam das „Visbeker Heimatlied“: Der Kirchenchor St. Vitus und der MGV von 1873 Visbek wurden von Chorleiter Johannes Kühling (am Klavier) dirigiert. Foto: Koopmeiners

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