Heimatverein Visbek erinnert an Ereignisse und Personen zu Jahrestagen in 2026
- Gemeinde Visbek
- 2. Jan.
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Von Bernd Koopmeiners
In einer Vorschau im Auskündiger 2025, dem 31. Jahresheft, erinnert der Heimatverein Visbek an Ereignisse zu ausgewählten Jahreszahlen.
Vor 125 Jahren (am 23. Dezember 1901) wurde die neue St. Antonius-Kirche durch Pfarrer August Zerhusen (1887-1920) aus Visbek eingesegnet. Weihbischof Maximilian Graf von Galen (1895-1908) aus Münster vollzog die feierliche Konsekration am 18. September 1902.
Vor 100 Jahren wurde die alte Kapelle (von 1682) in Rechterfeld, die von 1902 bis 1926 als Schulgebäude diente, abgerissen und auf dem Platz das Kriegerdenkmal errichtet.
Das Staatsministerium in Oldenburg genehmigte am 13. Februar 1926 die Errichtung der Pfarrei St. Antonius, die Bischof Johannes Poggenburg (1913-1933) von Münster am 22. Februar per Dekret errichtete. Kaplan August Westerkamp (1877-1932) wurde am 24. März zum Pfarrer ernannt.
Von Visbek fuhr ab Februar 1926 täglich ein Postauto zur Bahn in Schneiderkrug; der Fahrpreis betrug 60 Pfennig. Heinrich Karl Tebbe in Visbek informierte per Anzeige in der „OV“ über die Eröffnung seiner Fahrradhandlung und Reparatur-Werkstatt. An den Schulen im Land Oldenburg wurde ab 4. April die „Sütterlin-Schrift“ eingeführt.
Auf den Chausseen im Ort Visbek und nach Rechterfeld, Schneiderkrug, Goldenstedt und Wildeshausen galt als Höchstgeschwindigkeit 20 Kilometer/h. Walter Schulz aus Visbek eröffnete im Ort ein Elektrogeschäft. Clemens Bramlage aus Siedenbögen kaufte das Anwesen Suing in Varnhorn. Die Gastwirtschaft nebst Kolonialwarenhandlung wurde weitergeführt. In Rechterfeld wurde im Mai1926 ein Musikverein gegründet; Gymnasiast August Westerhoff war der erste Dirigent; ihm folgte 1927 Klemens Bramlage.
Vor 75 Jahren, am 16. März 1951, wurde der Handels- und Gewerbeverein Visbek (HGV) gegründet; Kaufmann August Brümleve war 1.Vorsitzender. Am 15. März 2022 erfolgte die Neuaufstellung als Verein „Visbek macht“. Verena Varnhorn (32) wurde Vorstandssprecherin.
Die neue Volksschule in Visbek, Vitus-Straße, wurde am 14. Juni 1951 eingeweiht; im Gebäude gab es acht Klassenräume, eine Hausmeister-Wohnung (vier Räume) und Räume für die Hauswirtschaftliche Berufsschule. Im Kellergeschoss wurden 30 Duschen installiert, außerdem Wannenbäder mit vier Kabinen. Die Gesamtkosten betrugen 200.000 DM. Im Jahre 1956 erfolgte die Namensgebung: „Gerbertschule“.
Visbek erhielt am 24. September das Recht zur Führung eines Gemeindewappens: „Silberner Fisch im blauen Bach auf goldenem Hintergrund“. In Rechterfeld wurde die Katholische Landjugend gegründet; Heinrich Meyer, Bonrechtern, war 1. Vorsitzender.
Die ehemalige Katholische Volksschule in Visbek, Schulstraße, wurde umgebaut und ab November zur „Evangelischen Volksschule Visbek“. Im Schulhaus gab es zwei große Klassenräume, einen Gruppen- und einen Lehrmittelraum; um die 100 Schulkinder mit evangelischer Konfession wurden unterrichtet.
Der Vorstand des Heimatbundes Oldenburger Münsterland tagte am 22. November 1951 in Visbek; vorbereitet wurde die Gründung des Heimatvereins Visbek, die am 8. Dezember erfolgte. Zahnarzt Dr. med. dent. Arno Aka aus Hagstedt wurde als 1. Vorsitzender gewählt.
Vor 50 Jahren (1976) erhielt Erlte beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ die Auszeichnung „Golddorf“. Das 100-jährige Weihejubiläum der St. Vitus-Pfarrkirche wurde mit einer Festwoche vom 11. bis 19.September besonders gefeiert. Die Feuerwehr Visbek erhielt ein neues Feuerwehrgerätehaus an der Wildeshauser Straße.
Vor 25 Jahren (2001): Das Land Niedersachsen bestätigte die Finanzierung der geplanten Umgehungsstraße (34 Millionen DM); die Planungskosten in Höhe von 9 Millionen DM trug die Gemeinde Visbek. In Rechterfeld kaufte die Gemeinde 600 Quadratmeter Fläche für Parkplätze bei der Bahnstation.
Die Volleyballspielerinnen von Arminia Rechterfeld kamen in die Oberliga. Die Visbeker Tennis-Damen schafften den Aufstieg in die Landesliga. Die „Chronik Hogenbögen“ (400 Seiten) wurde veröffentlicht. Diakon Ferdinand Hempelmann, Endel, erhielt am 3. Juni im Dom zu Münster die Priesterweihe. Diakon Hermann Backhaus, Hagstedt, wurde am10. Oktober in Rom zum Priester geweiht.
Pfarrer Heinrich Timmerevers aus Visbek erhielt am 2. September im Dom zu Münster die Bischofsweihe; er wurde zum Offizial und Weihbischof in Vechta ernannt. Neuer Pfarrer für Visbek und Rechterfeld wurde am 1. September Mike Netzler.
Der Geflügelzuchtverein Visbek feierte am 25. November sein 100-jähriges Bestehen. Am 17. Dezember 2001 haben die Volksbank Visbek, die LzO Visbek und die OLB in Visbek zahlreiche „Euro-Starterkits“ im Wert von 20,- DM herausgegeben.









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