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Martin Giers Kunst vereint Kreativität, Mystik und Ruhe

  • Autorenbild: Gemeinde Visbek
    Gemeinde Visbek
  • 12. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit

„Cellula fiscbechi. Alles fließt…“: Unter diesem Motto wurde am Freitagabend (07. November) eine Skulpturenausstellung des Lohner Holzbildhauers Martin Gier im Visbeker Rathaus eröffnet. Zu sehen sind 20 Unikate, die der Künstler zum Teil eigens für die Ausstellung angefertigt hat.


Nach einem kurzen Grußwort durch Visbeks Bürgermeister Gerd Meyer führte Fotograf Willi Rolfes, Geschäftsführender Direktor der Katholischen Akademie Stapelfeld, die Gäste im Visbeker Rathaus in die Ausstellung ein. Er gliederte seine Ausführungen in sieben zentrale Gedanken. Unter anderem ging er auf den Künstler selbst und dessen Haltung ein, griff die Frage „Warum Holz?“ auf und versuchte sich an einer Antwort auf die Frage: „Was ist gute Kunst?“.


Willi Rolfes beschrieb Martin Giers Kunststil mit den Worten: „In seiner Arbeit fließen Kreativität, Mystik und Ruhe zusammen.“ Er forderte die Gäste auf: „Machen Sie es wie Martin Gier mit seinem Holz. Lassen Sie sich auf seine Arbeiten ein. Lassen Sie sich von der Kunst führen und Sie werden spüren, wenn Sie angesprochen werden.“


Für die musikalische Begleitung der Vernissage sorgte Felix Ostendorf an der Gitarre.


Martin Gier arbeitet seit mehr als 20 Jahren als freischaffender Künstler. Jedes seiner Werke ist ein Unikat. Das Holz für seine Skulpturen ist ausschließlich einheimisches Holz. Die Holzarten reichen von Kirsche über Eiche und Walnuss bis hin zur Mooreiche. Das Stück, das er für eine der ausgestellten Skulpturen verwendet hat, ist über 3000 Jahre alt.


Welche Form das Holz nach dem Bearbeitungsprozess mit der Kettensäge haben wird, weiß Martin Gier vorher nicht. „Die Idee entsteht beim Sägen“, sagt er. Seine Werke verkauft er nicht nur in Deutschland, sondern mitunter auch in die Schweiz, die Türkei oder die Niederlande. Seine Werke präsentiert er auf Ausstellungen z. B. in Düsseldorf und in Hamburg; zuletzt waren sie in der Katholischen Akademie in Stapelfeld zu sehen.


Nun ist er also in Visbek. Zustande gekommen ist der Kontakt über den Kulturkreis Visbek, der die Ausstellung auch organisiert hat.


Die Ausstellung kann bis zum 16. Januar 2026 während der Öffnungszeiten im Rathaus besichtigt werden. Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich bei Martin Gier (mobil: 0152 56494513) oder Annelies Muhle (Telefon: 04445 8900-140).


Gute Laune bei der Vernissage: (von links) Bürgermeister Gerd Meyer, Willi Rolfes, Martin Gier, Kulturbeauftragte Annelies Muhle, Heidi Gier und Dieter-Felix Grzabka (2. Vorsitzender Kulturkreis Visbek). Foto: Hermes
Gute Laune bei der Vernissage: (von links) Bürgermeister Gerd Meyer, Willi Rolfes, Martin Gier, Kulturbeauftragte Annelies Muhle, Heidi Gier und Dieter-Felix Grzabka (2. Vorsitzender Kulturkreis Visbek). Foto: Hermes

Fotos: Hermes


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