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Umbauarbeiten in der Sporthalle bei der Benedikt-Schule sind in vollem Gange

Aktualisiert: 22. Feb.


Sichtbarer Baufortschritt: Ein Teil der neuen Wände steht bereits. Foto: Gemeinde Visbek/Albers

Alles muss raus: So lässt sich kurz und knapp zusammenfassen, was mit dem Umkleidetrakt der Sporthalle bei der Benedikt-Schule passiert ist. Das Innenmauerwerk, die Elektro- und Heizungsinstallation, die Deckenbekleidung und alle Sanitärgegenstände wurden für die notwendige Neugestaltung und Sanierung des Traktes ausgebaut.


Der Trakt stammt aus den 1970er Jahren und ist seitdem – abgesehen von zwingend erforderlichen Maßnahmen – nicht saniert worden. Deshalb sind nun umfassende Umbauarbeiten im Gange.


Die Raumaufteilung wird komplett erneuert, sodass die Kabinen künftig nur noch einen und nicht mehr zwei Eingänge haben. Alle Kabinen bekommen Fenster sowie ein eigenes WC. Darüber hinaus werden zwei WCs mit mehreren Toiletten vom Flur aus zugänglich sein, was besonders für Veranstaltungen wichtig ist. Vorher gab es im gesamten Trakt nur jeweils zwei Toiletten für Männer und Frauen. Auch ein behindertengerechtes WC mit Zugang vom barrierefreien Flur ist eingeplant. Neu wird zudem ein Mehrzweckraum sein, in dem z. B. eine Krankenliege stehen wird und der eine kleine Teeküche bekommen wird.


Außerdem werden die technischen Anlagen rundum erneuert. Es werden eine Wasseraufbereitungsanlage und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnungssystem installiert sowie die Rohrleitungen einschließlich der dazugehörigen brandschutz- und wärmetechnischen Isolierungen erneuert.


Umfassende Veränderungen gibt es aber nicht nur innen, sondern sie werden auch von außen sichtbar sein. Es ist vorgesehen, die Fassade optisch an die der Benedikt-Schule anzupassen, indem derselbe Klinker verbaut wird.


Die Arbeiten sollen Mitte September 2022 fertig gestellt sein. Aktuell liegen sie im Zeitplan. Aufgrund der weltweiten Lieferengpässe ist aber ungewiss, ob das so bleibt, sagt Frank Kühling, der sich im Visbeker Bauamt für das Projekt verantwortlich zeichnet. Auch die Kostenschätzung von etwa 2,1 Millionen Euro gilt noch.


Einen Teil der Kosten in Höhe von 400.000 Euro übernimmt das Land Niedersachsen. Die Summe hat das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport 2020 im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms bewilligt.



Fotos: Gemeinde Visbek/Albers